Bericht des Wanderruderwochenendes 3 Seen vom 31. Aug/1. Sept.

Gerne erinnern wir uns an dieses schöne Wochenende zurück. Wir kamen in den Genuss der hervorragenden Organisation durch Brigitte und Berti und auch Ronnie Roggen hat viel zum guten Gelingen des Wochenendes beigetragen. Herzlichen Dank!

Für einige fing das Wochenende bereits am Freitagabend an, mit dem Aufladen der Boote. Speditiv und rasch, dank dem wachen Auge von Berti, konnte diese Arbeit ohne jegliche Schäden verrichtet werden. Es ist ja nicht immer selbstverständlich, wenn alle topmotiviert anpacken wollen.

Wie vom O.K. vorgesehen, ging es Punkt 06.45 Uhr mit einem Bus voll „Reussler/innen“ und drei Booten Richtung Startpunkt, dem Clubhaus Biel. Herzlich wurden wir von allen Bielern begrüsst. Da ein Boot nach dem anderen von ihrer morgendlichen Ausfahrt zurückkehrte, brauchten wir doch einige Geduld bis all unsere Boote ablegen konnten. Bei strahlendem Sonnenschein und bereits warmen Temperaturen legten wir uns kräftig in die Riemen, entlang dem Ufer des Bielersees, in Richtung Zihlkanal.  Wir hatten Glück, das Wasser des Bielersees soll angeblich nicht immer so schön sein, wie an diesem Tag. Das erste Etappenziel direkt am Kanal, das Restaurant Pont de Thielle, kam uns gerade recht. Unser tolles O.K. hatte einen perfekten Mittagsplatz für uns organisiert, mit einem langen Steg, köstlichen Menüs, und den ersehnten kühlen Getränken. Einige nahmen sogar ein Bier, aber nicht die Steuerleute! Denn sie hatten bei der Weiterfahrt allerhand zu tun mit den Wellen, die die vielen Motorboote im Kanal produzierten.  Die Sonne brannte unterdessen erbarmungslos auf uns nieder, so dass von einigen Booten eine Linienwahl entlang dem Schatten bevorzugt wurde.

Immer wieder wurde davon gesprochen, dass wir noch mit einer Überraschung rechnen dürfen. Und tatsächlich fiel im Broyekanal, dem Verbindungskanal vom Neuenburger- in den Murtensee, sozusagen ein Dessert vom Himmel in unsere Boote! Ronnie Roggen seilte bei einer Brücke eine Tasche ab. Darin befand sich für jeden ein Stück „gâteau du Vully“, eine süsse Spezialität der Region. Diese Überraschung garantierte uns, die letzten Kilometer bis nach Murten nicht unterzuckert zurückzulegen zu müssen.

Nachdem wir unser Gepäck in unserem 4-Sterne Hotel deponiert hatten, welches unsere Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte, kamen wir in den Genuss einer Stadtführung des „Lokalmatadoren“  Ronnie. Er verschaffte uns einen gekonnten Einblick ins historische und heutige Murten. Es war schön, nach diesem langen, anstrengenden Tag nicht noch lange ein Restaurant suchen zu müssen, denn das O.K. hatte das Restaurant bereits reserviert.,

Bei der Rückfahrt am Sonntag zeigte sich der Broyekanal von seiner ruhigen Seite. So erschienen die rund 17 Kilometer zum Clubhaus Neuenburg auch gar nicht lange. Eingespielt waren die Boote schnell verladen, so dass noch genügend Zeit für ein kühlendes Bad übrig blieb.

 

 

Wir durften wirklich ein super organisiertes Wochenende erleben. Ein grosses Dankeschön an Berti, der uns sicher ans Ziel und zurück chauffierte und sich im Vorfeld bei den Recherchen mit Brigitte viel Zeit genommen hatte, damit alles so reibungslos klappte. Brigitte können wir nicht genug danken, denn in gewohnter Manier hat sie an jedes Detail gedacht. Es ist einfach so, wenn sie etwas in die Hand nimmt wird bestimmt alles funktionieren. Viele, vielen Dank Brigitte. Ronnie war uns ebenfalls eine grosse Hilfe. Neben dem Beschriebenen hat er dafür gesorgt, dass unser Anhänger und Bus stets am richtigen Ort waren. Vielen Dank auch an Ronnie. 

 

 

Bericht: Sonja Schudel und Thomas Wilhelm

 

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