Die Boote sind im Nu angeriggert und eingewassert – tatsächlich sind wir das erste und zweite Boot beim Einwassern. Dafür gibts vom OK ein Gratisgetränk für die ganze Mannschaft – was dann schon die dritte offerierte Runde heute ist, denn zwei Mitglieder, die wegen anderer Verpflichtungen beim Abriggern nach der BILAC in Luzern nicht helfen können, geben auch je eine Runde aus. Schliesslich gab es dann aber nur zwei Runden, ... dazu aber mehr später.
Pünklich um 9.30 Uhr gehts los, die meisten Ruderinnen und Ruderer im kurzen Sommertenue. Denn die Sonne scheint, und es wird immer wärmer; der prognostizierte Regen lässt sich zum Glück nicht blicken. Der "Lift" mit Andreas Eisenbart, René Marbacher, und den drei Mar(k/c)ussen Schuler, Herzog und Schwarz startet als erstes Reussboot, der "Spiegelglatt" mit Philomena Scheiwiler, Sandra Misteli, Martin Schäfer, Belinda Suter und Bernadette Jauch dahinter und am Schluss der "Powerlungs" mit Ursula Egolf, Bärti Keiser, Brigitte Kunder und Roman Oberholzer. Leider musste Karin Hirschle kurzfristig absagen, aber mit Christina Vitaliano vom Seeclub Luzern findet Karin auf dem Anriggerplatz in Solothurn subito eine Ersatzfrau. Diese Reihenfolge – Lift, Spiegelglatt, Powerlungs – hält bis zum Zieleinlauf.
Wegen zu viel Wind findet die BILAC heuer auf der Flussstrecke Solothurn-Büren a d Aare – Solothurn statt. So rudert man auf der Aare gegen Büren, man zieht mal härter, mal weniger, man legt Pausen ein, mal mit, mal ohne Boxenstopp. Die Stimmung auf den Booten ist gut, doch mit einem stärker schmerzenden Allerwertesten sinkt auch der Spassfaktor. Aber mit jedem Ruderschlag kommt das Ziel näher - und erreicht es – geschafft! Glücklich, erschöpft, aber auch stolz auf die erbrachte Leistung klopft man sich auf die Schultern. Nach dem Salatbuffett mit wahlweise Fleisch gibts den offerierten Kaffee samt Nussgipfel – uns gehts richtig gut - DANKE! Und als die Tische und Bänke um uns herum zusammengeräumt werden und uns fast das Barsofa unter dem Alllerwertesten weggezogen wird, wissen auch wir, dass wir gehen müssen. Und als Bärti die BILAC-Leibchen verteilen wollte, findet er im Plastiksack die Getränke-Gutscheine für das frühe Einwassern. Aber eben, die Bar samt Zapfhahn ist schon weggeräumt. Aber wir kommen nächstes Jahr wieder an die BILAC, nur schon wegen den Gutscheinen – hoffentlich sind sie bis dann gültig ... (Roman Oberholzer)