Es war der letzte Mondschein im Ruderkalender - Ziel war Merlischachen.
Die Boote waren schnell fertig gemacht, es fehlte nur noch die Zuteilung der Mannschaft zu den Booten. und als jede/r seinen Rollsitz hatte, huschte noch jemand um die Ecke und brachte somit die ganze Sitzordnung wieder durcheinander. Schliesslich ging es auf, denn es gab einen ungesteuerten Vierer. Dieser wurde von den drei gesteuerten Vierern dann auf dem Wasser brav in die Mitte genommen, also quasi nach Merlischachen eskortiert – dies war dann auf der dunklen Heimfahrt sehr wichtig und klappte auch bestens – doch wir greifen vor.
Via Meggenhorn und Meggen gings zur Seebadi in Merlischachen, wo die Boote ideal via einen kleinen Sandstrand in die dortige Liegewiese gelegt werden konnten (daher der Name "Liegewiese" ...?!). Noemi packte die Gelegenheit und nahm trotz der etwas kühlen Temperaturen ein Bad vor dem Znacht. Sie hatte dann aber noch eine weitere Überraschung parat: Sie feierte genau am Tag des Mondscheinruderns ihren Geburtstag und offerierte allen die erste Runde –DANKE! Es sollte aber nicht die letzte Überraschung sein!
Eingewickelt in Decken assen wir gemischten Salat, gefolgt von einem thailändischen Curryreis. Der schmeckte so herrlich, dass auch Curry-Nicht-Liebhaber beherzt ein zweites mal schöpften.
Philomena realisierte die Situation am schnellsten und organisierte ruckzuck-zackzack mit der Küchenmannschaft ein Überraschungsdessert mit einem Kerzchen und dem Happybirthday-Song aus dem Lautsprecher, bescheiden unterstützt vom anwesenden Ruderchor.
Es wurde immer gemütlicher, aber auch kühler, und so entschloss man sich zum Aufbruch. Wie schon gesagt, der ungesteuerte Vierer wurde von den gesteuerten Booten sicher ins Bootshaus begleitet, wo die Boote blitzblank geputzt, darauf die Hallentore geschlossen und das Licht gelöscht wurde(n). Das war Mondscheinrudern 2015. Wir kommen nächstes Jahr wieder! Danke an all die Organisatorinnen und Organsatoren.
(Roman Oberholzer)