Vogalonga 2016

von Corinne Fischer

 

Freitag der 13te. Da kann es zum Boote aufladen für die Vogalonga schon mal wie aus Eimern schütten. Trotzdem, oder auch gerade deswegen, hatten wir und der Seeclub alles schnell auf den Anhänger verladen und so konnte es am Samstag 4:30 Uhr losgehen. So war dann der Gotthard auch kein grösseres Problem und das Anriegern war unter italienischer Sonne auch in „Null-Komma-Nix“ erledigt. So hatten wir Zeit, alle gemeinsam die Startnummern zu holen und die Stadt zu erkunden. Am Abend wurden denn die Schlachtpläne für die 42. Vogalonga geschmiedet und der Kohlenhydratspeicher zur Genüge aufgefüllt.
So konnte unser Abenteuer gut starten. Das Einwassern lief denn auch ruhig und unproblematisch (sehr viel ruhiger als die letzten Jahre, wurde von den „alten Hasen“ mehrmals betont) und die Strecke durch den Canal Grande zum Startpunkt war dank unserem Steuermann auch rasch überwunden. Aber eigentlich ist das Ganze mit Worten gar nicht so richtig zu beschreiben. Die Kulisse ist der Wahnsinn, die rund 1'600 Boote beeindruckend und wenn man es für den Start mittenrein geschafft hat, ist das Gefühl erhebend und verursachte bei mir eine Hühnerhaut. Es war in jeder Hinsicht ein besonderes Rudererlebnis. Wir haben ganz neue Befehle gelernt und dies im Sekundentakt. Wie richtige Piraten, konnten wir auch die Fahnen der zwei Bad Säckinger Boote erbeuten, die am Abend dann bei einem gemeinsamen Essen (und Trinken ;-)) ausgelöst werden mussten.
Einen Grossteil vom Pfingstmontag haben wir dann auf den diversen Vaporetto verbracht und mit der Suche nach einem Eisbär (kein Witz) in möglichst jeder Sackgasse der Lagunenstadt.
Es war ein rundherum gelungenes Pfingstwochenende und mein Dank geht an alle, die dabei waren und meine erste (aber sicher nicht letzte) Vogalonga zu einem tollen Erlebnis gemacht haben.
UND SCHUB!!! (RO)

 

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