Engadin 7.-9. Oktober 2016

Welch ein Wochenende!

 

von Roman Oberholzer (Text) und allen Teilnehmern (Fotos)

 

Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt ein Tal aus Seen, Bergen und Licht – da wollten wir hin, bestens organisiert von Bärti Keiser. Pontresina (1805 müM) ist seine zweite Heimat, die wollte er uns, 25 Säckingern und Reusslern, zeigen. Und es ist auch unsere Heimat geworden, denn man kann in den Bergen rund um Pontresina / St. Moritz perfekt wandern, bergsteigen, rumsitzen, die Aussicht geniessen, gut essen und sich erholen.

 

Am Freitag gings frühmorgens los, so dass wir Pontresina um 10 Uhr erreichten. Nach einem kurzen Halt im Hotel gings nach Marguns (2278 müM) zum Mittagessen, wo sich die Wege trennten: Die Hälfte wanderte zum Piz Nair (3057 müM), die andere fuhr mit der Bahn hoch. Oben war dann Zeit für Kaffee und Kuchen. Auf der Abfahrt und Wanderung zurück ins Tal liess man sich von Bärti die Bergwelt erklären. Nach dem Nachtessen spielte eine Band in der Hotelbar, welche zum Verweilen und Austrinken einlud – denn es war das letzte Wochenende der Sommersaison, danach wurde das Hotel geschlossen und geputzt, um fit für die Wintersaison zu machen.

 

Am Samstag trennten sich die Wege bereits am Morgen: Man erreichte die hoteleigene Alp Languard (2325 müM) entweder per Bahn oder nach einem stündigen Aufstieg, wo man sich gemeinsam an einem reichhaltigen Morgenbuffett stärkte. In drei Leistungsgruppen wanderte man anschliessend nach Muottas Muragel, wobei die fitteste Gruppe den Piz Languard (3261 müM) erklomm. Aber auch die beiden anderen Gruppen genossen ihre Wege via Schafberg oder die Segantinihütte (welch herrliches Plätzchen!) in vollen Zügen und oberhalb des Nebels, welcher ein fantastisches Naturschauspiel vollführte.

 

Nach einem Zwischenfall in der Nacht (Bärti wollte das Klappbett in seinem Zimmer schon morgens um 3 Uhr zuklappen und versorgen, obwohl Roman darin schlief ...) gings am Sonntag ein letztes Mal in den Festsaal der Engadiner Berge: via die Diavolezza (2973 müM) wanderten die Ruder/innen auf den Piz Pers (3207 müM) und genossen den weiten Blick auf Berge und Gletscher. Da der Wetterfrosch Schneefälle für den Nachmittag im Engadin vorhersagte und die Fahrzeuge noch mit Sommerreifen bestückt waren, wurde der Besuch im Segantini-Museum in St. Moritz gestrichen und man fuhr direkt nach Säckingen bzw. Luzern heim. Es war ein tolles, unvergessliches Wander-Wochenende. Oder wie es Andreas vom RC Bad Säckingen in seinen Dankesworten an Bärti sagte: "Jetzt weiss ich, was Wanderrudern heisst!" (RO)

 

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