Neujahrsrudern 2017

von Roman Oberholzer (Text und Fotos)

 

Ein bisschen weniger Ruderinnen und Ruderer als sonst fanden sich am 1. Januar um 10 Uhr im Bootshaus ein – denn es war bitterkalt. Prominentester Abwesender war das Geburtstagskind Andreas Eisenbart, Präsident des RC Reuss. Nicht, dass es ihm zu kalt war, aber er wurde von seiner Frau Barabra nach Athen eingeladen, wo sie prompt Schnee hatten ... und bei uns war der Dezember grün und trocken wie nie zuvor! Die Anwesenden waren aber willens, trotz Kälte die Neujahrs-Ruder-Tradition aufrecht zu erhalten und vor der Jesuitenkirche auf das neue Jahr anzustossen. Dick eingepackt und mit einem Paar Extra-Handschuhen für den Notfall gings zügig via Ufschütti zur Seebrücke und weiter zur Kapell-Brücke bis vor die Jesuitenkirche. Welche ein schöner Anblick von Luzern, trotz der Kälte. Was geht denn dort ab? Übt da etwa ein Boot schon den Rennstart für den Reuss-Sprint?? ... Nein es war vielmehr eine Aufwärmübung, damit einem nicht Hände und Füsse abfroren. Hatte man die richtige Position erreicht, knallten die Korken, Gläser wurden gefüllt und weitergereicht, und schliesslich aufs neue Jahr angestossen. Rolf, der Steuermann des Achters, liess sich von der Kälte nicht beeindrucken und machte mit dem Megaphon artistische Einlagen – man besuche daher unbedingt die Bildergalerie! hier klicken >>

 

Das Zuprosten war aber von kurzer Dauer, denn bei der Kälte hielt man das Rumsitzen nicht lange aus. So machte sich eins ums andere Boot wieder startklar für die Heimfahrt, welche sich durch eine gespenstig-neblige Seebucht führte. Im Bootshaus freute man sich an der warmen Dusche und an der heissen Gemüsesuppe. Vorstandsmitglieder beider Vereine, Seeclub und Reuss-Club, überbrachten die Wünsche der (abwesenden) Präsidenten für ein erfolg- und erlebnisreiches, aber unfallfreies Ruderjahr. Danach wurde noch angeregt über Clubgrenzen hinweg geplaudert und diskutiert, bis man am frühen Nachmittag nach Hause aufbrach.

 

 

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