Text: Roma Oberholzer, Foto: Roberto Frei
Es waren genau 18 Reussler/innen, die sich Ende Mai zum ersten Mondscheinrudern dieser Saison einschrieben. Nach kurzem Hin- und Herüberlegen entschied man sich, mit zwei Achtern plus Steuermann/-frau nach Küssnacht zu rudern: Die Damen nahmen hauptsächlich im Actavis Platz, die Herren hauptsächlich im Seebär, womit dieses schöne Holzboot auch wieder mal auf eine grössere Tour mitdurfte. Das Wasser war ok, so dass man nach knapp einer Stunde beim Ruderclub Küssnacht anlegte. Schnell waren die Boote im Trockenen, und durchs neugebaute Bootshaus gings in das gleich daneben liegende Restaurant der Seebadi. Dank perfekten Service liess das Essen nicht lange auf sich warten: gemischter Salat, Pommes frites, Badi-Burger, Bier, Kaffee, Tee, Crèmeschnitten usw. wanderten in die Bäuche der hungrigen Ruderer und kamen mit auf die Heimfahrt, die um 22 Uhr unter die Räder bzw. unter das Boot genommen wurde.
Das letzte Abendrot und der flache See luden zu einem ruhigen Heimrudern nach Luzern ein: Bei Nacht auf dem Wasser, im Mondschein, und immer der gleiche Bewegungsablauf mit den gleichen Geräuschen – Rudern kann auch meditativ sein. Nach dem Schlussbier im Reuss, wo man auch die eben erst über die Bühne gegangene Vogalonga Revue passieren liess, kehrten alle zufrieden nach Hause zurück.