Im Leistungs-Zentrum des Schweizerischen Rudersports
Rekordmässige 23 RCR-Ruderinnen und Ruderer wollten am Reussstrecker auf dem Sarnersee rudern – und je länger der Tag dauerte, desto grösser wurde die Freude, jedenfalls für fast alle.
Text: Roman Oberholzer Fotos: Philomena Scheiwiller, Corinne Fischer, Albert Keiser, Paul von Ah, Markus Hofmann, Marcel Tittmann, Roman Oberholzer
Es war kalt, aber trotzdem wärmer als die durchschnittlichen Temperatur im November, und so fuhren 23 Reusslerinnen und Reussler nach Sarnen ins Leistungszentrum des Schweizerischen Rudersports. Aber es ging nicht um Leistung, sondern um fröhliches Beisammensein beim gemeinsamen Hobby. In verdankenswerter Weise stellte der RC Sarnen uns seine Boote zur Verfügung, so dass das An- und Abriggern entfielen. Bruno Dillier vom RC Sarnen empfing uns, und mit humorvollen Worten führte er uns ins Clubhaus und den Bootspark ein ... und schon bald waren die Boote auf dem See. Den Schreibenden traf es in ein All-Wetter-All-Wellen-Ruderboot namens "Big-Five" mit massivem Waschbord und massiven Auslegern. Das Rudern damit war eine gelungene Mischung aus Seebär und Rennboot. Über dem Sarnersee lag den ganzen Morgen Nebel, so dass man froh war, nach 12km im warmen Clubhaus den mitgebrachten Picknick einzunehmen. Am grossen Mittagstisch herrschte eine gute Stimmung.
Am frühen Nachmittag gings auf die zweite Runde um den Sarnersee, aber diesmal mit ganz anderen Vorzeichen. Einerseits drückte die Sonne immer mehr durch, und schliesslich erstrahlte der See im sonnigen Glanz, hie und da verziert mit dünnen Nebelschwaden – welch schöner Sport rudern doch ist. Andererseits fiel dem Schreibenden beim Einsteigen ins Boot das Handy aus der Jackentasche ins Wasser. Glücklicherweise konnte dieses von Bärti durch einen beherzten Griff ins Wasser gerettet werden. Trotz Sonne kreisten seine Gedanken ums Handy und die Hoffnung, dass nicht alle Kontakte, Bilder usw. auf dem durchnässten Handy für immer verloren sind ... Da Bilder zu diesem Bericht angefügt sind, funktioniert das Handy des Schreibenden wieder. Zu guter Letzt fiel beim Auswassern auch noch ein Ruder ins Wasser und trieb langsam ab ... aber auch dies konnte durch schnelles Eingreifen wieder eingefangen werden.
Nach Dankes- und Abschiedsworten an den RC Sarnen fuhr man zurück nach Luzern, wo man den Tag im Clubhaus bei einem Bier ausklingen liess.
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