Es geht wieder los mit Ruderausfahrten …!
Text: Roman Oberholzer, Fotos: Corinne Fischer
Nach dem Lockdown und der schrittweisen Lockerungen in unserem Ruderbetrieb nahm Ende Juni die schöne Tradition der Reussstrecker mit der Fahrt nach Alpnachstad wieder ihren Anfang.
In der zweiten Märzhälfte wurde vom Bundesrat aufgrund des Corona-Virus schweizweit ein Verbot für sportliche Team-Aktivitäten verhängt. Dies betraf auch unseren Ruderbetrieb, der per sofort eingestellt wurde; es war auch verboten, das Clubhaus/-gelände zu betreten. Ab Mitte Mai war rudern wieder erlaubt, vorerst nur alleine oder zu zweit in festen Teams, mit vorgängiger Bootsreservation und strikten Hygiene-Massnahmen. Weitere Lockerungen seitens des Bundesrats erlaubten ab Anfang Juni fast wieder einen normalen Ruderbetrieb.
Die logische Folge war, dass das Reussstreckerteam um Corinne Fischer, Markus Schuler und Bärti Keiser die beliebten, fürs Jahr 2020 bereits geplanten Ausfahrten umorganisierten und sie den neuen Corona-Bedingungen anpassten. Daher ging es am 27. Juni nicht wie geplant mit Bus und Anhänger nach Interlaken, sondern auf heimischem Gewässer nach Alpnachstad – es war genau so schön, muss hier angefügt werden! Vielen Dank dem Reussstreckerteam.
Um 9 Uhr trafen sich 9 Ruder*innen, um den treuen Begleiter für Ausfahrten auf heimischem Gewässer, den "Seebär", startklar zu machen. Bald waren die Positionen im Boot bezogen, und mit Schueli am Steuer gings ab und zu recht ufernah (und daher idyllisch) nach Alpnach in die Seebadi. Dort stand genügend Zeit zur Verfügung, um ein Bad im See zu nehmen, gemütlich Zmittag zu essen, zu plaudern oder auch um ein Nickerchen zu machen.
Gegen 14 Uhr trat man die Heimreise an – upps, wir sind nicht alleine auf dem See! Bei der Acheregg-Brücke, beim Übergang Alpnachersee/Vierwaldstättersee mussten wir "klein beigeben" und dem Kursschiff den Vortritt bei der Durchfahrt unter der Brücke lassen. Ansonsten verlief die Heimreise problemlos – nur das Versorgen des schweren "Seebärs" ist jeweils der letzte "Chrampf".
Aber alle 9 Ruder*innen waren schliesslich glücklich über den schönen Tag und die Wiederaufnahme der Reussstrecker – yeah!